Ein schwaches Inning hat den VfB Ulm Falcons die Chance auf mehr gekostet: Gegen Spitzenreiter Sindelfingen Squirrels unterlagen die Ulmer Verbandsliga-Baseballer (5.) im heimischen Pfaffenhau mit 6:11. Die Niederlage wurde sozusagen schon im fünften Durchgang besiegelt, als den Gästen sechs Punkte gelangen und sie sich somit einen Vorsprung erarbeiteten, dem die Falcons nicht mehr aufholen konnten.

Als „relativ unnötig“ bezeichnete Interims-Spielercoach Florian Steinborn – er vertritt derzeit Georg Oberst (Urlaub) – darum auch die Niederlage: Nach dem dritten Inning lag Ulm noch mit 4:2 in Front, selbst als die Sindelfinger zum 4:4 ausgeglichen hatten, wäre noch alles drin gewesen.

Dann aber machten sich die Ulmer wie schon vor Wochenfrist bei ihrer 8:12-Niederlage in Göppingen gegen die Green Sox selbst das Leben schwer: Mit zu vielen Feldfehlern, sprich: schlecht geworfenen Bällen, brachten sie die Squirrels auf die Siegerstraße, anstatt sie an den Bases aus zu machen.

Allerdings mussten die Falcons erneut mit einer Verlegenheitsmannschaft antreten, gleich fünf U-21-Spieler die Lücken im Team auffüllen. „Am meisten hat sich in der Verteidigung das Fehlen Georg Obersts bemerkbar gemacht“, sagt Steinborn, der auf dessenPosition als Shortstop einsprang. „Aber ich hatte auch nicht meinen besten Tag erwischt“, gesteht Steinborn ein. Die Unsicherheiten der Erfahrenen übertrugen sich denn auch mit der Zeit auf die Jungen, „wenn es dann nicht läuft, ist es schwierig, nochmal zurück zu kommen.“

Bereits am Sonntag (15 Uhr) steht die nächste Partie im Pfaffenhau an, diesmal mit den Falcons in der Favoriten-Rolle – nicht nur, weil dann Oberst wieder zurück ist: Gegner sind die Bretten Kanagaroos, und die zieren mit erst drei Siegen das Ende der Tabelle. eis

Quelle: http://www.swp.de/ulm/sport/sonstige/regional/art3132,618962,A