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Die BBQ-Mannschaft Raccoons (Freizeitteam der Falcons) nahm am Wochenende an einem Slowpitch-Softballturnier in Nagold teil. Ohne jegliche Freiluftspielerfahrung fuhren am Samstag 8 tapfere Waschbären bei nicht gerade erfreulichem Wetter nach Nagold, wo die Mohawks zum Turnier gerufen haben.

Das Turnier begann für die Raccoons mit zwei deutlichen Niederlagen gegen Heidenheim Heideköpfe und die Ferrets aus Bruchsal. Dies war doch auf die Nervosität der Raccoons zurück zu führen. Aber diese beiden Niederlagen haben die Raccoons nicht aus der Bahn geworfen und sie kämpften sich durch den Tag und durch den Schlamm. Die Spiele gegen die Heideköpfe und Ferrets blieben die einzigen Spiele die mit mehr als 20 Gegenpunkte (aber unter 30) verloren wurden.

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Der Sonntag war dann deutlich trockener, der Untergrund dafür genauso matschig, und es begann mit einer Niederlage gegen einen Turnierfavoriten (Neuenheim Feldmeister). Und dann kam das zweite Spiel am Sonntag. Gegner waren die Gastgeber aus Nagold und die Ulmer, verstärkt durch Wigi und Taylor von den Ferrets, spielten sich in einen Rausch. Voller Adrenalin ließen die Waschbären keinen Run für die Nagold Mohawks zu und erzielten selbst deren 11 und verzeichneten somit völlig unerwartet den ersten Sieg der noch kurzen Teamgeschichte.

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Das letzte Spiel für die Raccoons war dann gegen die späteren Turniersieger die „Shit Happens“ aus Sindelfingen, die zuvor alle vom Platz geschossen hatten. Im Rausch des vorangegangenen Sieges gegen die Mohawks lieferten die Raccoons einen erbitterlichen Fight und konnten bis zum Beginn des 4. Innings sogar ein 3:3 halten. Letztlich, auch durch verletzungsbedingte Einschränkungen auf Seiten der Raccoons, wurde dann doch noch 3:13 verloren.

Das trotz des Sieges gegen die Mohawks die Raccoons den 8., also letzten, Platz belegten, trübte die Gesamtstimmung in keinster Weise.

Insgesamt waren die Spiele der Raccoons die Unterhaltsamsten Spiele des ganzen Turnieres – was nicht am Spiel selbst, sondern an der guten Laune der Waschbären lag.
Die beiden Coaches der „Shit Happens“ (Owen) und der Raccoons tanzten bei der Schlagrechtausslosung sogar um die Homeplate.

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Das Fazit für die Raccoons aus Sicht des Coaches ist, bessere Trainingseinheiten wie diese Spiele gibt’s nicht. Und vor allem das Infield entwickelt so langsam die erwünschten Automatismen.

Zu bedanken haben sich die Raccoons auch bei den Mohawks und den Ferrets, die das Team personell bei den Spielen unterstützten.

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